Um das Zusammenleben aller am Schulleben Beteiligten (Schülern, Lehrern und Eltern, Sekretärinnen, Reinigungskräften und Hausmeistern) am Max-Planck-Gymnasium harmonisch und erfolgreich zu gestalten, haben wir uns auf folgende Punkte geeinigt, die alle beachten sollten:

GRUNDSÄTZE DER SCHULKULTUR
Jeder hat das Recht respektvoll und freundlich behandelt zu werden.
· Wir lösen Konflikte gewaltfrei.
· Wir diskriminieren niemanden wegen seiner Herkunft, seines Aussehens oder seiner
Überzeugungen.
· Wir schließen niemanden dadurch aus, dass wir eine Sprache benutzen, die nicht alle
verstehen: Wir sprechen Deutsch.
Jeder hat das Recht in Ruhe lernen zu können.
· Wir erscheinen vorbereitet und pünktlich zum Unterricht.
· Wir sorgen für einen störungsfreien Unterricht.
· Wir verhalten uns auch im Treppenhaus und auf dem Flur leise.
Alle - Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Eltern - sind gemeinsam verantwortlich für das Gelingen des Unterrichts und des sonstigen schulischen Miteinanders.
· Wir streben in allen schulischen Bereichen Kooperation im Umgang miteinander an.
· Wir halten das Gelände und die Räume sauber und beschädigen nichts. Wir gehen sorgsam
mit dem Unterrichtsmaterial um.
· Wir respektieren die zur Organisation des schulischen Lebens erforderlichen oder gesetzlich
vorgegebenen Einzelregelungen (zum Beispiel im Zusammenhang mit
Unterrichtsversäumnissen, dem Verlassen des Schulgeländes oder dem Gebrauch von
Handys bzw. Smartphones).

EINZELREGELUNGEN
PAUSEN
· Schülerinnen und Schüler halten sich während der Pausen auf dem Schulgelände auf.
· Die Gebäude der Werner-Wild-Straße werden während der großen Pausen von allen
Schülern (SI und SII) verlassen.
· Die Schülerinnen und Schüler betreten und verlassen das Gebäude grundsätzlich über den
Hofeingang.
· Der Wechsel zwischen den Gebäuden Hollenberg/Werner-Wild-Gebäude erfolgt
selbstständig. Schülerinnen und Schüler der SI wechseln die Gebäude erst mit dem ersten
Gong.
· Beim Wechsel von Klassenräumen in den Pausen können die Taschen im Eingangsbereich der
Pavillons abgestellt werden.
· Beim Spielen auf dem Schulgelände achten alle darauf, dass andere weder gefährdet noch
gestört werden.
· Die Tür des Lehrerzimmers steht in der ersten großen Pause offen, so dass Schüler ihre
Lehrer in wichtigen Angelegenheiten aufsuchen können.
· Der Kiosk am Gebäude Werner-Wild-Straße ist ausschließlich in der großen Pause geöffnet,
der Kiosk im Hollenberg-Gebäude bis 12 h.
RAUCHEN
· Das Schulgelände und die Schulgebäude sind eine rauchfreie Zone. Bei Zuwiderhandlungen
erfolgt eine Anzeige beim Ordnungsamt.
HANDYS UND SMARTPHONES
· Bild- und Tonaufnahmen sind grundsätzlich nicht erlaubt.
· Sekundarstufe I: Handys und Smartphones werden in der Schule grundsätzlich nicht benutzt.
Sie müssen ausgeschaltet in der Tasche aufbewahrt werden. Ausnahmen nur mit
ausdrücklicher Genehmigung der Lehrerinnen und Lehrer.
· Sekundarstufe II: In der SII bleibt das Handy während des Unterrichts grundsätzlich aus und
in der Tasche. Außerhalb des Unterrichts wird ein verantwortungsvoller Umgang mit dem
Handy erwartet.
· Zu Klassenarbeiten, Klausuren und anderen Prüfungen dürfen Handys und Smartphones
nicht mitgebracht werden. Andernfalls müssen sie vom Beginn bis zum Ende der Prüfung
abgegeben werden.
· Sanktionen: Bei schwerem Verstoß kann das Handy bis zum Ende des Schultages eingezogen
werden. Im Wiederholungsfall müssen die Eltern das Handy bei der Schulleitung abholen.
ERZIEHERISCHE MAßNAHMEN UND ORDNUNGSMAßNAHMEN
Begeht eine Schülerin oder ein Schüler eine Pflichtverletzung bzw. wird eine
Pflichtverletzung bekannt, so können erzieherische Maßnahmen ergriffen werden. Ist die
Pflichtverletzung so schwerwiegend, dass erzieherische Maßnahmen nicht ausreichen, können
Ordnungsmaßnahmen verhängt werden.
Erzieherische Einwirkungen (§ 53 (2) SchulG) sind insbesondere
· das erzieherische Gespräch,
· die Ermahnung,
· Gruppengespräche mit Schülerinnen, Schülern und Eltern,
· die mündliche oder schriftliche Missbilligung des Fehlverhaltens,
· der Ausschluss von der laufenden Unterrichtsstunde,
· die Nacharbeit unter Aufsicht nach vorheriger Benachrichtigung der Eltern,
· die zeitweise Wegnahme von Gegenständen,
· Maßnahmen mit dem Ziel der Wiedergutmachung angerichteten Schadens
· und die Beauftragung mit Aufgaben, die geeignet sind, das Fehlverhalten zu
verdeutlichen.
Ordnungsmaßnahmen (§ 53 (3) SchulG) sind
· der schriftliche Verweis,
· die Überweisung in eine parallele Klasse oder Lerngruppe,
· der vorübergehende Ausschluss vom Unterricht von einem Tag bis zu zwei Wochen
und von sonstigen Schulveranstaltungen,
· die Androhung der Entlassung von der Schule,
· die Entlassung von der Schule,
· die Androhung der Verweisung von allen öffentlichen Schulen des Landes durch die
obere Schulaufsichtsbehörde,
· die Verweisung von allen öffentlichen Schulen des Landes durch die obere
Schulaufsichtsbehörde.
Erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen nach § 53 Schulgesetz NRW
(SchulG) sind also Reaktionen auf Störungen der Unterrichts- und Erziehungsarbeit der
Schule und auf Gefährdungen von Personen und Sachen.
Beschluss der Schulkonferenz vom 4.7.2016