Neuigkeiten aus unserer Schule

Besuch der GKs Sozialwissenschaften im Duisburger Rathaus - Simulation einer EU-Parlamentssituation

Simulation einer EU-Parlamentssituation


„Soll eine europäische Armee eingerichtet werden?“

Ein Tag im Europäischen Parlament - Wie Schüler zu EU-Parlamentariern wurden

Um 8 Uhr morgens trafen wir - die Grundkurse Sozialwissenschaften der Jahrgangsstufe Q2 - uns vor dem Duisburger Rathaus, alle schick und elegant für ihren eintägigen Rutsch ins Berufsleben als Politiker/in gekleidet.
Um 8:30 traten wir dann in das Rathaus ein und begaben uns in den Diskussionsaal, der mit allen nötigen Widgets für eine Simulation eines parlamentarischen Verfahrens ausgeschmückt war. Wir nahmen Platz und wurden von Mitgliedern der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) empfangen und erhielten eine Begrüßungsrede von zwei berufstätigen Politikern.
Dann fing das eigentliche Programm an. Uns wurden die Parteien nochmal vorgestellt und das weitere Vorgehen erklärt. Mitglieder der gleichen Partei bekamen jeweils Mitarbeiter der JEF zugeteilt, die als Hilfestellung dienten.
In den jeweiligen Parteifraktionen wurde dann die eigentlich Problemstellung des Tages diskutiert, nämlich der Entscheid über eine mögliche Europäische Armee. Jede Partei besaß denselben provisorischen Gesetzesentwurf, über dessen Artikel wir diskutierten und Veränderungen, die den Interessen der jeweiligen Partei entsprachen, vornahmen. Außerdem wurde aus unserer Mitte jeweils ein/e Parteivorsitzende/r und der/die Vertreter/in gewählt, die zusätzlich eine kleine Rede vorbereiten mussten.
Die nächste Runde ermöglichte es den Parteien miteinander zu koalieren und in der anschließenden Abstimmung bessere Chancen zu haben. Deshalb sprachen sich die Parteivorsitzenden aus und wägten ab, ob ihre Interessen miteinander vereinbar sind.
Nach den Koalitionsgesprächen begann die letzte Runde, die Abstimmung über die Veränderungsvorschläge zu den Richtlinien. Eingeleitet wurde diese Runde durch die Reden der Parteivorsitzenden, die sich zum Plenum begaben und von dort aus ihre Partei repräsentierten.
Artikel für Artikel und Absatz für Absatz wurden die Veränderungsvorschläge dem Parlament vorgestellt, diskutiert und letztendlich abgestimmt. Die kleineren Parteien hatten keine Chance gegen die größeren und wurden stets überboten. Ab und zu wurde die Diskussion hitziger und zog sich so in die Länge, weshalb es des Öfteren zu der Wahl kam, die Abstimmung sofort zu halten.
Nach der einstündigen Pause, in der wir uns in der Stadt erholen konnten, wurde die Abstimmung fortgeführt. Wir erhielten Besuch von einem EU-Parlamentarier, der sich dafür bereit hielt von uns ausgefragt zu werden. Dies nahm sehr viel Zeit in Anspruch, was dazu führte, dass die Abstimmung schneller voranging als zuvor.
Letztendlich war das Resultat unserer Simulation die Gründung einer Europäischen Armee, die dem Ministerrat untersteht, um so die Souveränität der Mitgliedstaaten zu sichern.
Einen Tag lang konnten wir als Schüler EU-Politiker spielen und Entscheidungen zu Sachverhalten treffen, die die ganze Welt betreffen würden. Es war eine gute Gelegenheit in die Haut eines Politikers zu schlüpfen und zu sehen, ob dies Zukunft für einen selbst hat.
Yeliz Caglar und Neslisah Cetinkaya, Q2

Tag der offenen Tür

Eindrücke des Tags der offenen Tür


Interview unserer Erasmus+ Schüler

Hier ist eine Impression eines Interviews einiger unserer Schüler mit Herrn Özdemir (Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Duisburg II). Dieses Gespräch fand im Rahmen eines Schulprojektes für Erasmus + statt.